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Flüchtlinge und Asyl in Issum - Perspektiven

Welche Schutzarten und Bleibeperspektiven gibt es?

In Deutschland gibt es mehrere Schutzarten. Hier werden nachfolgend die am meist auftretenden Bleibeperspektiven kurz erklärt:

  • Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft
  • Subsidiärer Schutz nach § 25 Abs. 2 AufenthG
  • Abschiebeverbot nach § 25 Abs. 3 AufenthG

Die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bedeutet, dass ein gesetzlicher Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis besteht. Diese wird vorübergehend für drei Jahre erteilt. Nach drei Jahren wird diese nochmals geprüft. Ein dauerhafter Aufenthalt ist unter bestimmten Voraussetzungen nach fünf Jahren möglich.

Der subsidiäre Schutz wird zunächst für ein Jahr erteilt. Subsidiär bedeutet "behelfsmäßiger" Schutz im Sinne der fehlenden Flüchtlingseigenschaft. Der subsidiäre Schutz greift dann, wenn weder der Flüchtlingsschutz im Sinne der Genfer Flüchtlingskonversation noch die Asylberechtigung nach § 16a GG gewährt werden können, aber gleichwohl ein besonderer Schutzbedarf besteht.

Ein Abschiebeverbot wird dann erteilt, wenn die drei anderen Schutzformen nicht greifen, dennoch aber bestimmte Gründe vorliegen. Ein schutzsuchender Mensch darf nicht zurückgeführt werden, wenn die Rückführung in den Zielstaat eine Verletzung der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten darstellt, oder dort eine erhebliche konkrete Gefahr für Leib, Leben und Freiheit besteht.

Personen die keinen Schutzstatus zuerkannt bekommen, werden geduldet. Dies bedeutet sie sind ausreisepflichtig.