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Gemeinde Issum - His-Törchen
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Synagoge mit Ausstellung „Jüdisches Leben am Niederrhein" zum Hubertusmarkt geöffnet

Die Synagoge öffnet ihre Pforten beim Issumer Hubertusmarkt am 5. November 2017.

Foto Aussenansicht der Synagoge

Das heute noch erhaltene Gebäude wurde von der jüdischen Gemeinde im Jahre 1855 gekauft. 1935 wurde das Gebäude verkauft und fortan zu profanen Zwecken genutzt. So ist es erklärlich, dass das Gebäude die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 überstanden hat und somit die einzige Dorfsynagoge am unteren Niederrhein erhalten blieb.

1987 erwarb die Gemeinde Issum den Gebäudekomplex. Der Synagogenraum wurde als Gedenkstätte wieder hergerichtet. Ebenfalls ist die "Mikwe" - das Reinigungsbad - erhalten geblieben. Bei der Restaurierung wurde sie im aufgefundenen, ursprünglichen Zustand belassen. Auch das Schulhaus wurde erhalten; dort befindet sich heute eine Dokumentation zur Geschichte der Juden am Ort und in der Umgebung sowie eine Ausstellung von jüdischen Kult- und Gebrauchsgegenständen.

Foto Mikwe in der Synagoge

Die Synagoge, Kapellener Str. 30 a in Issum mit der Ausstellung "Jüdisches Leben am Niederrhein" ist am Sonntag, den 05. November 2017 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei. Führungen für Gruppen und Schulklassen werden nach Vereinbarung angeboten.

Die Synagoge ist grundsätzlich jeden 1. Sonntag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr für Besucher geöffnet.

Foto Innenansicht der Synagoge

Weitere Informationen:
Arbeitskreis Jüdisches Bethaus
Johannes van Leuck,
Telefon: 0 28 35 / 39 13
E-Mail: van_leuck@gmx.de
und
Gemeinde Issum, Touristik
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